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Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 14. Februar 2026
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge zwischen
Logproof / [TODO: Vor- und Nachname]
[TODO: Straße und Hausnummer]
[TODO: PLZ und Ort]
E-Mail: hello@logproof.de
– nachfolgend „Anbieter" – und dem Kunden (nachfolgend „Kunde") über die Nutzung der SaaS-Plattform Logproof (nachfolgend „Service").
Der Service richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Die Nutzung durch Verbraucher im Sinne des § 13 BGB ist ausgeschlossen.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
2. Leistungsbeschreibung
Logproof stellt einen Software-as-a-Service (SaaS) bereit, der es Kunden ermöglicht, manipulationssichere Audit-Logs (Tamper-Proof Audit Logs) für ihre eigenen Anwendungen zu erstellen und zu verwalten.
Kernfunktionen
- API-basierte Erfassung von Audit-Log-Ereignissen
- Kryptographische Verkettung der Einträge mittels Hash-Chain (Tamper-Proof)
- Verifikation der Integrität einzelner Einträge und der gesamten Kette
- Dashboard zur Verwaltung und Einsicht der Audit-Logs
- Export-Funktionalität für gespeicherte Audit-Log-Daten
Der Anbieter behält sich vor, den Service kontinuierlich weiterzuentwickeln und zu verbessern, solange der vertraglich vereinbarte Funktionsumfang nicht wesentlich eingeschränkt wird.
3. Registrierung und Nutzerkonto
Die Nutzung des Service setzt eine Registrierung und die Erstellung eines Nutzerkontos voraus. Der Kunde ist verpflichtet, bei der Registrierung wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen und diese bei Änderungen unverzüglich zu aktualisieren.
Der Kunde ist für die Geheimhaltung seiner Zugangsdaten (insbesondere API-Keys und Passwort) allein verantwortlich. Jede Nutzung des Service unter den Zugangsdaten des Kunden wird diesem zugerechnet, sofern der Kunde nachweist, dass ein Dritter die Zugangsdaten ohne sein Verschulden erlangt hat.
Der Kunde hat den Anbieter unverzüglich zu informieren, wenn er Anhaltspunkte dafür hat, dass sein Konto von Dritten unbefugt genutzt wird.
4. Verfügbarkeit / SLA
Der Anbieter ist bestrebt, eine Verfügbarkeit des Service von 99,9 % im Jahresmittel zu gewährleisten (Uptime-Ziel). Die Verfügbarkeit berechnet sich auf Basis der Gesamtstunden eines Kalendermonats abzüglich der angekündigten Wartungsfenster.
Geplante Wartungsarbeiten werden dem Kunden, soweit möglich, mindestens 48 Stunden im Voraus per E-Mail oder über das Dashboard angekündigt. Geplante Wartungsfenster werden bei der Berechnung der Verfügbarkeit nicht berücksichtigt.
Ein Anspruch des Kunden auf ununterbrochene Verfügbarkeit des Service besteht nicht. Vorübergehende Betriebsunterbrechungen aufgrund von höherer Gewalt, technischen Störungen im Bereich Dritter (z. B. Internetausfälle, DNS-Probleme) oder notwendigen Wartungsarbeiten stellen keine Pflichtverletzung des Anbieters dar.
5. Datenschutz und Auftragsverarbeitung
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden und dessen Endnutzer im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Einzelheiten entnehmen Sie unserer Datenschutzerklärung.
Soweit der Anbieter im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, handelt der Anbieter als Auftragsverarbeiter im Sinne des Art. 28 DSGVO. In diesem Fall wird auf Anfrage des Kunden ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) geschlossen.
Bitte wenden Sie sich für den Abschluss eines AVV an: hello@logproof.de
6. Pflichten des Kunden
Der Kunde verpflichtet sich:
- den Service nur im Rahmen der geltenden Gesetze und Verordnungen zu nutzen;
- keine Inhalte zu übermitteln, die gegen geltendes Recht verstoßen oder Rechte Dritter verletzen;
- den Service nicht missbräuchlich zu nutzen, insbesondere keine übermäßigen oder automatisierten Abfragen durchzuführen, die über den normalen Nutzungsumfang hinausgehen und den Betrieb beeinträchtigen könnten;
- seine Zugangsdaten geheim zu halten und vor dem Zugriff Dritter zu schützen;
- den Anbieter unverzüglich über Sicherheitsvorfälle oder Missbrauch seines Kontos zu informieren;
- die einschlägigen datenschutzrechtlichen Bestimmungen einzuhalten, insbesondere wenn er personenbezogene Daten Dritter über den Service verarbeitet.
Bei Verstößen gegen die vorstehenden Pflichten ist der Anbieter berechtigt, den Zugang des Kunden zum Service nach vorheriger Abmahnung vorübergehend oder dauerhaft zu sperren.
7. Haftungsbeschränkung
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder seiner Erfüllungsgehilfen beruhen, sowie für Schäden, die durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit verursacht wurden.
Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), die auf leichter Fahrlässigkeit beruht, ist die Haftung des Anbieters auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden beschränkt. In jedem Fall ist die Haftung auf die Höhe der vom Kunden in den letzten 12 Monaten vor dem Schadensfall gezahlten Vergütung beschränkt.
Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters – gleich aus welchem Rechtsgrund – ausgeschlossen.
Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
8. Kündigung
Die Kündigung kann über das Dashboard oder per E-Mail an hello@logproof.de erklärt werden.
Das Nutzerkonto kann jederzeit ohne Einhaltung einer Frist durch Löschung des Nutzerkontos beendet werden.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Folgen der Kündigung
- Nach Wirksamwerden der Kündigung wird der Zugang zum Service gesperrt.
- Der Kunde hat die Möglichkeit, seine Daten innerhalb von 30 Tagen nach Wirksamwerden der Kündigung über die Export-Funktion des Service herunterzuladen.
- Nach Ablauf der 30-tägigen Frist werden die Daten des Kunden unwiderruflich gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
9. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag [TODO: Gerichtsstand eintragen]. Der Anbieter ist berechtigt, den Kunden auch an seinem allgemeinen Gerichtsstand zu verklagen.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der AGB im Übrigen nicht berührt (salvatorische Klausel). An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung soll diejenige wirksame und durchführbare Regelung treten, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung am nächsten kommen, die die Vertragsparteien mit der unwirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung verfolgt haben.
Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Änderung dieser Klausel.